Nach ‘iPod-Mord’ – Steve Jobs ruft Familie des Opfers an

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Nachdem in New York ein 15-Jähriger wegen seines iPods ermordet wurde, hat Apple-Gründer Steve Jobs der Familie persönlich sein Beileid ausgesprochen.

Nachdem in New York ein 15-Jähriger wegen seines iPods ermordet wurde, hat Apple-Gründer Steve Jobs der Familie persönlich sein Beileid ausgesprochen. Jobs habe die Mutter des getöteten Jungen zwei Tage nach dem Mord am Handy angerufen, berichtete die New York Times. Er habe gefragt, ob er etwas für sie tun könne oder sie etwas brauche, so die Mutter des Teenagers Errol Rose.

“Er meinte, dass ich nicht zögern solle, ihn anzurufen. Dies hat mich tatsächlich ein klein wenig gefreut”, so Rose. Nach Angaben der Zeitung hatte ein Assistent von Steve Jobs bei dem Blatt angerufen und um die Telefonnummer der Familie gebeten. Ein offizielles Statement zu dem Anruf gibt es nicht.

Der 15-Jährige hatte am Samstag gemeinsam mit drei Freunden das Haus verlassen, um sich bei seiner Schule ein Feuerwerk anzuschauen. Auf dem Weg wurde die Gruppe nach Zeugenaussagen von einem Dutzend Jugendlicher angegriffen und zur Herausgabe des iPods aufgefordert. Als sich der Teenager zunächst weigerte, stach ein Angreifer ihm zweimal in die Brust und tötete ihn. Neben dem iPod raubten die Täter auch Sportschuhe und ein Handy.

“Wir leben in einer Welt, die sich rasant ändert”, sagte die Mutter des Teenagers. “Wir haben Technologien, die uns Geräte wie den iPod und alles andere ermöglichen, aber diese Dinge sind nicht wichtig. Wir müssen an unseren Herzen und Gefühlen arbeiten. Die Kinder entgleiten uns. Wir lieben sie nicht so, wie wir es müssten.”