Unabhängige Zertifizierung von Rechenzentren

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Um Kosten und Aufwand für die Auswahl des passenden Anbieters zu verringern, will der eco-Verband für mehr Transparenz sorgen.

Das Thema Outsourcing wird mehr und mehr auch für den Mittelstand attraktiv. Die Auswahl des passenden Datenzentrums ist allerdings nicht immer einfach und Ausschreibungen sind mit relativ hohen Kosten für die Anbieter und Suchenden verbunden. Um es für beide Parteien einfacher zu machen, hat jetzt eco, der Verband der Deutschen Internetwirtschaft, ein neues Datacenter Audit eingeführt.

„Viele Anbieter bekommen täglich Anfragen, die es zu bearbeiten gilt“, erklärte Harald Summa, Geschäftsführer von eco. Oft sei der Anteil der geeigneten Kunden sehr gering. Auch umgekehrt müssen sich die Suchenden durch eine Flut von Angeboten durcharbeiten. Das könne zum Teil bis zu 20.000 Euro kosten. Für das eigentliche Projekt der Auslagerung bleibt dann bei einem kleinen Betrieb oft nicht mehr viel vom Budget übrig.

Das Ziel des Projekts ‘Datacenter Star Audit’ ist, zur Transparenz des Datacenter-Marktes beizutragen. “Wir wollen vor allem ein intuitives und nachvollziehbares Zertifikat”, so Summa bei der Vorstellung des Audits auf der Systems in München. Daher habe man sich auch auf eine Beurteilung über Sterne geeinigt, wie man sie von Hotels kennt.

Das Siegel bietet eine objektive Beurteilung des Angebots und orientiere sich auch an den Bedürfnissen des Marktes. Dazu werden die Hauptkategorien Gebäude, Technik, Prozess und Personal in verschiedene Unterkategorien aufgeteilt, wie etwa der Raumzutritt, Erreichbarkeit der Racks oder die Qualifizierung und Verfügbarkeit der Mitarbeiter. Die einzelnen Kategorien gehen dann wieder mit unterschiedlichem Gewicht in die Wertung ein.

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