Mobile Java-Geräte entwickeln sich zu langsam

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Auf der Entwicklerkonferenz ‘JavaOne’ haben IBM und Nokia die Tüftler aufgefordert, mehr und schneller Anwendungen für Handsets zu schreiben.

Auf der Entwicklerkonferenz ‘JavaOne’ haben IBM und Nokia die Tüftler aufgefordert, mehr und schneller Anwendungen für Handsets zu schreiben. Statt sich auf die Erfindung von Spielen zu stürzen, sollten endlich mobilen Clients die gleichen Möglichkeiten wie einem Server zur Verfügung stehen, so die beiden Unternehmen. 

Die Zeitspanne von sechs bis neun Monaten bis zum Einsatz neuer mobiler Applikationen sei einfach zu lang, sagte Craig Hayman, IBMs Vice President Software Group Development. Die Konzerne setzen ihre Hoffnung in den Java Specification Request (JSR) 232, der derzeit im Java Community Process (JCP) zur Ratifizierung steckt. JSR 232 ist ein Sammelsurium an Komponenten, das Geräte aktualisiert, die auf der Java 2 Micro Edition (J2ME) laufen. Außerdem soll laut Medienberichten der künftige Standard später einmal Service-orientierte Architekturen (SOAs) auf mobilen Geräten ermöglichen.

In diese Richtung arbeiten die beiden Hersteller schon eine Weile. Im vergangenen Jahr begann eine solche Kooperation, bei der Big Blue gemeinsam mit den Finnen eine Java-Umgebung geschaffen hatte, die J2ME MIDP 2.0, CDC Personal Profile 1.0 und verschiedene mobile und drahtlose Java-Anwendungsschnittstellen unterstützen soll.