AMD und Intel kurbeln den PC-Verkauf an

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Mit einem neuen günstigen Dual-Core Athlon und gehörigen Preissenkungen bei einer Reihe von Notebook-Prozessoren will AMD das Geschäft mit Schul-PCs anheizen.

Mit einem neuen günstigen Dual-Core Athlon und gehörigen Preissenkungen bei einer Reihe von Notebook-Prozessoren will AMD das Geschäft mit Schul-PCs anheizen. Da zieht auch Konkurrent Intel mit und verbilligt ebenfalls Komponenten und Prozessoren. Der ‘Athlon 64 X2 3800+’, eine Variante mit zwei Kernen des ‘Athlon 3800’, fällt mit 354 Dollar zwar sehr günstig aus, ist allerdings mit 2 GHz nicht so leistungsfähig wie der ‘Athlon 64 X2 4200’, der mit 2,2 GHz getaktet ist. Der Cache ist mit 512 KB pro Kern allerdings der gleiche.

Die Nachlässe, die AMD mit der neuen Preisliste gewährt, belaufen sich von 10 bis 15 Prozent. Der Serverchip Opteron beispielsweise fällt von 637 Dollar auf 417 Dollar. ‘Athlon 64 400+’ wird um rund 100 Dollar billiger und kostet jetzt 375 Dollar. Der Dual-Core ‘Athlon 64 X2’ hingegen verbilligt sich kaum. Der Preis fällt von 1001 Dollar auf 902 Dollar. Beim Turion 64 ML-40 spart der Käufer sogar 170 Dollar, nachdem AMD den Preis von 525 Dollar auf 354 Dollar gesenkt hat.

Das Ende der Schulferien markiert für die Hersteller die zweitwichtigste Saison nach dem Weihnachtsgeschäft. Zu solchen Anlässen machen beide Hersteller gerne ihre Produkte billiger. Bemerkenswert ist, dass Intel und AMD meist am gleichen Tag ihre Kampfpreise bekannt geben. Noch vor einigen Jahren, so heißt es aus AMD-Kreisen, war es für die Mitarbeiter des Intel-Konkurrenten noch sehr einfach, die Margen für die Prozessoren zu bestimmen: “Wir haben die Preisliste von Intel genommen und einfach 25 Prozent abgezogen”. Mittlerweile ist das Angebot von AMD mit über 90 verschiedenen Prozessoren für diese Art Preispolitik zu komplex geworden.