Neue Fotobearbeitung: Als die Bilder sprechen lernten

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Jetzt sollen Fotos Musik- und Sprachdaten enthalten können. Und zwar nicht digital oder online, sondern auf dem Ausdruck des Fotos selbst.

Als die Bilder laufen lernten, war das Kino geboren – jetzt sollen Fotos Musik- und Sprachdaten enthalten können. Und zwar nicht digital oder online, sondern auf dem Ausdruck des Fotos selbst. Daran forscht ein italienisches Start-up-Unternehmen. Aber auch die Druckersparte von Hewlett-Packard (HP) hat diese Technik im Blick.

Am weitesten scheint aber Zanetti Studios in der Forschung zu sein. Ein Drucker, der Fotos mit einem abspielfähigen Magnetstreifen versieht, ist das Ziel der Entwicklung. Dieser Streifen, der direkt in das Papier eingefügt ist, soll sich mit Musik- oder Sprachdaten anreichern lassen. Diese können dann wiederum mit einem speziellen Gerät abgespielt und angehört werden. Das soll mit einem mobilen, mausartigen System möglich sein, das den Magnetstreifen zum klingen bringt.

Lizenzieren will Zanetti die Technik für HP. Dort gibt es einstweilen auch eigene Pläne: So soll es möglich sein, ausgedruckte, speziell präparierte Fotos mit Hilfe des Handys buchstäblich nicht mehr anzusehen, sondern anzuhören. Bei Kontakt über eine bestimmte Reichweite soll das Handy die gespeicherten Daten im Lautsprechermodus abspielen. Beide Entwicklungen sind aber noch weit von der Marktreife entfernt, heißt es.