Apples OS-X-Fix ist schlecht für 64-Bit

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Der Computerkonzern Apple hat mit einem aktuellen Patch zwar ein Problem behoben, aber wohl ein neues verursacht.

Der Computerkonzern Apple hat mit einem aktuellen Patch zwar ein Problem behoben, aber wohl ein neues verursacht. Der Flicken, der einen Fehler in der Plattform OS X beheben soll, behindert augenscheinlich andere Funktionen. Das hat das Software-Unternehmen Wolfram Research festgestellt.

Die Verzögerung betrifft, einer Meldung in US-Medien zufolge, zunächst nur eine einzige Software. Es ist die Anwendung ‘Mathematica Computation’, die von Wolfram hergestellt wird. Sie gilt allerdings als eines der am meisten verbreiteten professionellen Rechenprogramme, das auch mathematische Sonderzeichen unterstützt und daher von diversen Banken international für ihre umfangreichen Aktienberechnungen und Risikobewertungen eingesetzt wird.

Der Hersteller schrieb in einem E-Mail an die Kunden, dass speziell die Version 5.2 der Software auf nativen 64-Bit-Umgebungen in G5-Rechnern, die mit ‘Security Update  2005-007’ versorgt sind, nicht mehr lauffähig sei. Apple sei sich des Problems aber bewusst und arbeite an Verbesserungen. Einstweilen rät der Hersteller der Berechnungssoftware, diese mit deaktivierten 64-Bit-Funktionen weiter zu betreiben. Es ist derzeit nicht bekannt, ob das Apple-Update auch andere Software als die von Wolfram beeinträchtigt.