Lenovo knöpft sich den US-Markt vor

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Der chinesische PC-Hersteller Lenovo will seine Präsenz im US-Markt dramatisch ausweiten, in dem er eine Reihe von Lowend-Desktops und -Notebooks herausbringt.

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo will seine Präsenz im US-Markt dramatisch ausweiten, in dem er eine Reihe von Lowend-Desktops und -Notebooks herausbringt. Es ist das erste Mal, dass das Unternehmen Rechner unter der Marke Lenovo in Amerika auf den Markt bringt. Details sollen am Donnerstag vorgestellt werden, heißt es aus Insiderkreisen.

Nach Angaben von IDC ist Lenovo der drittgrößte PC-Hersteller der Welt. Das Unternehmen ist jedoch traditionell vor allem in neu entstehenden Märkten stark – bestes Beispiel dafür ist Heimatland China. Zudem sind die meisten verkauften Geräte Thinkpads – ein Markenname, den der Konzern von IBM gekauft hat. 2004 hatte Lenovo IBMs PC-Geschäft für 1,75 Milliarden Dollar übernommen. Die Chinesen erhofften sich dadurch neue Kunden und lukrative Kontakte zu großen US-Konzernen.

Die Herausforderung für Lenovo wird nun sein, sich vom restlichen PC-Markt zu differenzieren, ohne die Marke ThinkPad zu schwächen. Im Fokus stehen dabei zunächst kleine und mittelgroße Unternehmen. Bei Lenovo selbst war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Viele Manager des Konzern befinden sich derzeit bei den Olympischen Winterspielen in Turin und unterstützen dort den Auftritt des Unternehmen als offizieller IT-Ausrüster der Spiele.