IBM sucht Nachwuchs: Jugend an die Mainframes

Management

Während die angegrauten Mainframe-Recken so langsam in Ruhestand gehen, IBM das alte Eisen aber immer noch und immer wieder neu erfindet, braucht Big Blue Nachwuchs.

Während die angegrauten Mainframe-Recken so langsam in Ruhestand gehen, IBM das alte Eisen aber immer noch und immer wieder neu erfindet, braucht Big Blue Nachwuchs. Zusammen mit der IBM User Group Share sucht das Unternehmen neue Mainframe-Experten.

Spätestens zum 50. Jubiläum der User-Group-Konferenz diese Woche in Boston ist der metallene, raumgroße Kasten, der 1964 erstmals unter dem Namen 360 auf die Computer-Bühne trat, wieder in aller Munde. Erst im Juli dieses Jahres hat Big Blue mit dem z9-System eine neue zSeries, so die Mainframe-Bezeichnung im Hause, auf den Markt gebracht. Nicht mehr so groß natürlich, aber umso kraftvoller. Die Zukunft scheint gesichert, gerade auch mit dem Aufkommen von Grid-Computing, das dem Großrechner eine wahre Renaissance beschert hat.

Nun müssen Leute her, die ihre Karriere dem Mainframe widmen wollen. Zu diesem Zweck werden künftig IT-Studenten direkt von der Uni abgeworben und mit einen Arbeitsplatz sowie Zugang zu den Top-Unternehmen aus den Fortune 500 gelockt, berichten US-Medien. Die Initiative mit dem Namen ‘zNextGen’ soll außerdem die Möglichkeit bieten, sich dem Weblog der Mainframe-Community anzuschließen. Dort werden Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft.