Neue Datenbank outet Spammer

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Das US-Unternehmen CipherTrust hat nach dem ‘Zombimeter’ jetzt die Site ‘TrustedSource’ freigeschaltet.

Das US-Unternehmen CipherTrust hat nach dem ‘Zombimeter’ jetzt die Site ‘TrustedSource’ freigeschaltet. Diese Datensammlung liefert Informationen zu IP-Adressen, die von Spammern benutzt werden. Sicherheitsverantwortliche können in der Datenbank nach Details zu den Spam-verdächtigen IP-Adressen recherchieren.

Angezeigt werden unter anderem das Datum der Entdeckung, die Domain, der Hostname, das Land und das Sendevolumen. Die Datenbank ist öffentlich zugänglich. CipherTrust arbeitet an einer erweiterten Version, die nur Kunden angeboten werden soll.

Die Datenbank basiert nach Angaben des Herstellers auf öffentlich zugänglichen Black- und Whitelists. Eingang finden zudem die Informationen aus dem ‘CipherTrust Reputation Service’. Dieser Dienst speist sich aus den weltweit installierten Security-Appliances des Unternehmens.

Die Spam-verdächtigen IP-Adressen werden außerdem nach ihrem Verhalten klassifiziert. “Spammer versenden Millionen E-Mails, aber bekommen fast keine”, sagte Michael Rudrich, CipherTrust Country Manager Deutschland. Der Spamversand erfolge unregelmäßig und oft außerhalb der regulären Arbeitszeiten.

CipherTrust bringt zudem neue Geräte auf den Markt: ‘IronMail Edge’ und ‘IronMail Gateway 6.0’. ‘Edge’ zielt auf Großunternehmen mit mehr als 10.000 Nutzern, etwa Banken und Versicherungen. Das Gerät wird dem Gateway vorgelagert.

Dort werde der unerwünschte E-Mail-Verkehr bereits um 50 Prozent reduziert, hieß es vom Hersteller. In ‘Gateway 6.0’ wurden nach diesen Angaben die Funktionen für die Administration, die Compliance und die Spam-Erkennung verbessert.