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Um aber im Rahmen der Open-Source-Entwicklung mehr Technologien öffentlich zugänglich zu machen, haben die beiden Konzerne jetzt einen ‘Cross-Licensing-Deal’ geschlossen.

Computer Associates (CA) und IBM sind eigentlich nicht das, was man gute Freunde nennt. Um aber im Rahmen der Open-Source-Entwicklung mehr Technologien öffentlich zugänglich zu machen, haben die beiden Konzerne jetzt einen ‘Cross-Licensing-Deal’ geschlossen. Das heißt, die beiden Erzrivalen werden Lizenzrechte untereinander austauschen. Die Anwender könnten so leichter an geistiges Eigentumsrecht gelangen, sagte der verantwortliche CA-Manager Mark Barrenechea gegenüber US-Medien.

Bislang setzt CA zwar größtenteils auf traditionelle Geschäftsmodelle. Im vergangenen Jahr allerdings machte der Konzern seine ersten Gehversuche auf Open-Source-Terrain – er veröffentlichte seine Datenbank ‘Ingres’ unter einer Open-Source-Lizenz und bietet Support-Services für die Lösung an. Nun hieß es, CA folge dem Vorbild von IBM, das Anfang des Jahres der Open-Source-Gemeinde 500 Patente übergeben hatte.

Insgesamt will Computer Associates 14 US-Patente offen legen, inklusive der entsprechenden Gegenstücke in anderen Ländern. Die davon betroffene Software deckt eine Reihe von Technologien ab, wie Entwicklung von Applikationen, Datenanalyse und Systemmanagement. Gemeinsam mit IBM will CA so eine ‘Patent-Union’ schaffen, in der Patente gebührenfrei hinterlegt werden – auf diesem Weg sollen Innovationen vorangetrieben werden. CA rief auch andere Unternehmen auf, sich an der Initiative zu beteiligen.

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