Software Freedom Day floppt in Europa

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Der ‘Software Freedom Day’ am 10. September scheint in Europa nicht auf das Interesse zu stoßen, dass sich die Organisatoren gewünscht hatten.

Der ‘Software Freedom Day’ am 10. September scheint in Europa nicht auf das Interesse zu stoßen, dass sich die Organisatoren gewünscht hatten. Anhänger von Open Source wollen an diesem Tag weltweit auf freie Software aufmerksam machen. Geplant sind Demonstrationen, Workshops und die Verteilung von CDs mit freien Programmen.

Die meisten Aktionen fänden in Ländern der Dritten Welt statt, sagte Henrik Nilsen Omma, Mitbegründer des Software Freedom Day, in US-Medien. Dagegen tue sich in den westlichen Ländern wenig. Einzige Ausnahme sei Australien, wo 15 Teams Aktionen angekündigt hätten.

Über diese Entwicklung sei er erstaunt, sagte Omma. Möglicherweise werde Open Source in Afrika und Asien mehr als ein Mittel angesehen, um soziale Probleme zu lösen. In den Entwicklungsländern seien die Anhänger von Open Source beweglicher, im Westen dagegen schon ein “bisschen etabliert”.

Gegenwärtig haben 200 Teams weltweit Aktionen angekündigt – zumeist CD-Verteilungen, Demonstrationen und Workshops. Aktionen wie im thailändischen Phuket – wo ein ‘Tux-Malwettbewerb’ läuft – sind eher selten.