Betrüger knöpfen sich mittelständische und große Online-Händler vor

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Klagten in den vergangenen Jahren eher die kleineren Online-Händler über den Kontakt mit Betrügern, haben es die 2005 immer häufiger auf mittelständische und große Online-Verkäufer abgesehen.

Klagten in den vergangenen Jahren eher die kleineren Online-Händler über den Kontakt mit Betrügern, haben es die 2005 immer häufiger auf mittelständische und große Online-Verkäufer abgesehen. Nach einer Studie der Mindwave Research for Cybersource machen die Betrugsschäden bei Internet-Shops mit einem Umsatz zwischen 5 und 25 Millionen Dollar derzeit 1,8 Prozent aus. Im vergangenen Jahr waren es nur 1,5 Prozent. Bei Händlern mit Umsätzen über 25 Millionen Dollar stieg der Prozentsatz auf 1,2, im Vergleich zu vorjährlichen 1,1 Prozent.

Woran das liegt können die Marktforscher nicht sagen. Sicher sei aber, dass die Konzentration auf größere Online-Händler trotz der Aufrüstung mit Sicherheits-Tools passiere. Kleinere Unternehmen verfügten teilweise nur über die Hälfte der Betrugsabwehr, und doch seien sie dieses Jahr weniger bestohlen worden.

Gestiegen sind laut der Studie die Betrügereien aus dem Ausland. Waren 2004 nur 1 Prozent der Bestellungen aus dem Ausland (aus der Sicht der USA und Kanada) erschlichen, verzeichneten die Marktforscher für 2005 2,4 Prozent. Über 12 Prozent der Bestellungen wurden als verdächtig zurückgewiesen, eine Steigerung von über 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt 2,8 Milliarden Dollar erschlichen sich die Betrüger von Online-Händlern dieses Jahr, 2004 waren es 8 Prozent weniger. Gemessen am Umsatz sei der Prozentsatz mit 1,6 Prozent aber fast unverändert geblieben.