PDF/A wird ein waschechter ISO-Standard

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Die International Organization for Standardization hat das Dateiformat, das auf PDF basiert mit der Standardnummer ‘ISO 19005-1’ versehen.

Das Format PDF/A, das vor allem für Archivierungsfragen benutzt wird – daher das ‘A’ -, ist jetzt ein ISO-Standard und soll so mehr Verbreitung finden. Die International Organization for Standardization (ISO) hat das Dateiformat, das auf PDF basiert mit der Standardnummer ‘ISO 19005-1’ versehen.

Mit dem neuen Standard soll laut PDF-Hersteller Adobe sicher gestellt werden, dass Dokumente auch über einen längeren Speicherzeitraum hinweg ihr Erscheinungsbild und ihre Merkmale behalten – unabhängig von den Systemen, mit denen sie erstellt wurden. Die Wiederherstellung in der Zukunft soll damit bei der Generierung im Format PDF/A schon mit angelegt werden.

Wie das Gremium für Standardisierung AIIM und NPES, eine US-Vereinigung von IT-Handelsunternehmen, mitteilen, ist PDF bereits weit verbreitet. Deshalb sei PDF/A für die Standardisierung ausgesucht worden – immerhin sind nach ihren Schätzungen 9,2 Prozent der an der Web Surface vorhandenen Dokumente, das sind 9,2 Prozent von 167 TByte, in PDF abgespeichert. Als tragende Säule des neuen Standards bezeichnet AIIM-President John Mancini die Zusammenarbeit unter Content-, Archivierungs-, Regierungs- und anderen Stellen. Ihnen sei es zu verdanken, dass der Standard so schnell und gründlich geschaffen worden sei – zum Wohle von globaler Wirtschaft und Gesellschaft, die nun die Möglichkeit habe, ihre Geschäfts-Erinnerung zu bewahren.

ISO 19005-1 ist ab sofort international anerkannter Standard für die Langzeitarchivierung. Die Hersteller und Verarbeiter in dem Bereich sollen nach und nach dazu angehalten werden, Dokumente in dem Standard abzulegen. Nach Einschätzung der Harvard University wird die treibende Kraft dafür bei den Bibliotheken, Museen, Regierungsstellen und Universitäten liegen.