US-Mobilfunker bereiten sich auf den Erotik-Verkauf vor

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Die US-Mobilfunkbetreiber – darunter Cingular Wireless, Sprint Nextel und Verizon Wireless – bewerten künftig, ob die von ihnen angebotenen Bilder, Musik, Spiele und Videos jugendgefährdend sind oder nicht.

Die US-Mobilfunkbetreiber – darunter Cingular Wireless, Sprint Nextel und Verizon Wireless – bewerten künftig, ob die von ihnen angebotenen Bilder, Musik, Spiele und Videos jugendgefährdend sind oder nicht. Das teilte der Branchenverband ‘Cellular Telecommunications and Internet Association’ (CTIA) mit. Der Schritt sei ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen in das als lukrativ geltende Geschäft mit den ‘Angeboten für Erwachsene’ einsteigen wollen, hieß es von Marktbeobachtern.

Die Inhalte werden in zwei Kategorien bewertet: General Interest und Restricted Content. Wer zugangsbeschränkte Inhalte beziehen will, muss über 18 Jahre alt sein oder eine Erlaubnis der Eltern vorweisen. Wenn es der Markt erfordere, wollten die Mobilfunkbetreiber das Rating-System um neue Kategorien erweitern, sagte Jeffrey Nelson, Sprecher von Verizon Wireless, der New York Times.

Die Mobilfunkbetreiber böten erst dann ‘Erwachsenen-Inhalte’ an, wenn Filter entwickelt und installiert sind, hieß es. Cingular Wireless und Verizon Wireless teilten mit, dass die Filter bald einsetzbar seien.

Derweil bezeichneten Jugendschützer den Plan der Mobilfunkbetreiber als unzureichend. Das Rating betreffe nur Bilder, Musik, Spiele und Videos, die über die Menüs mobiler Geräte verkauft werden. Inhalte, die man aus dem Internet laden könne, würden nicht erfasst.