Ciscos Neue plaudern die Ankunft von Malware im Netz aus

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Um die Firmen-IT vor Malware jeglicher Art noch besser zu schützen, hat Cisco neue Sicherheitsprodukte auf den Markt gebracht.

Um die Firmen-IT vor Malware jeglicher Art noch besser zu schützen, hat Cisco neue Sicherheitsprodukte auf den Markt gebracht. Beide Neuheiten unterstützen die ‘Adaptive Threat Defense Initiative’ des Herstellers. Sie soll Netze intelligent machen, damit diese sich weitgehend selbst vor Bedrohungen von außen und innen schützen können.

Das ‘Incident Control System’ (ICS) soll Anwendern helfen, von durch das Netz kriechenden Viren und Würmern frühzeitig zu erfahren. Dafür wird ICS ständig mit Informationen über neue Malware von den TrendLabs des Sicherheitsanbieters Trend Micro versorgt. Der IT-Manager kann dann rechtzeitig Vorsorge treffen, indem er die Signaturen blockiert und verhindert, dass sie in die kritischen Netzwerkbereiche vordringen. ICS ist die zweite Lösung, die Cisco und Trend Micro als Partner, die sie seit März 2004 sind, vorstellen.

Ebenfalls eine unüberbrückbare Hürde für Malware soll die ‘Distributed Threat Mitigation’ für Cisco Intrusion Prevention Systems (IPS) sein. Als Add-on zu Ciscos Management-Produkt ‘Security Monitoring, Analysis and Response System’ (CS-MARS) Version 4.1 soll das IPS die Warnung vor einem Angriff besser koordinieren helfen. Entdecken die Sensoren des IPS einen Angriff, geben sie die Information an CS-MARS weiter, das sie dann im Netzwerk verbreitet und beispielsweise IPS-fähige Router anweist, die Attacke abzuwehren. Auch Details von ICS und Trend Micro kann die IPS-Appliance empfangen und weitergeben.

Beide Lösungen sind ab Oktober verfügbar. Das ICS wird ab 9200 Dollar kosten, die IPS-Appliance wird zusammen mit CS-MARS 4.1 an Vertragskunden ausgeliefert.