Venezuela plant staatseigenen PC-Konzern

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Die Initiative soll nach den Plänen von Präsident Hugo Chavez der Bevölkerung den Zugang zu Computern erleichtern.

Mit einem staatlich kontrollierten PC-Konzern will Venezuela eine Alternative zu teuren Markenherstellern schaffen. Die Initiative soll nach den Plänen von Präsident Hugo Chavez der Bevölkerung den Zugang zu Computern erleichtern. “Wir werden mit der Produktion von Computern in Venezuela beginnen”, sagte Chavez im venezolanischen Fernsehen. Markengeräte seien einfach zu teuer.

Die extra gegründete Firma Technological Industries of Venezuela – ein Joint Venture mit dem chinesischen IT-Konzern LangChao International – wird noch in diesem Jahr mit der Produktion von Billig-PCs starten. Das Unternehmen könne im ersten Jahr 80.000 Computer herstellen, so Chavez, und die Stückzahl im zweiten Jahr auf 100.000 und im dritten Jahr auf 150.000 steigern. Auch die Produktion von Notebooks und Handys sei denkbar.

Chavez sieht sich mit seiner Idee in den Fußstapfen des südamerikanischen Revolutionärs Simon Bolivar und betont, dass die geplante Firma wesentlich mehr sei als Entwicklungshilfe. Stattlich kontrollierte Unternehmen, die sich mit der Privatwirtschaft messen, förderten den Wettbewerb und sorgten in der gesamten Bevölkerung für Arbeitsplätze.