Debian mit Solaris-Wurzeln

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Die Entwickler des Open-Source-Projektes wollen auf Basis des von Sun Microsystems offengelegten Kernels von OpenSolaris eine Debian-Distribution entwickeln.

Demnächst wird das Nexenta-Projekt seine virtuellen Tore für alle öffnen. Die Entwickler des Open-Source-Projektes wollen auf Basis des von Sun Microsystems offengelegten Kernels von OpenSolaris eine Debian-Distribution entwickeln. Noch ist das ganze in der Pilot-Phase.

Derzeit seien schon über 2300 Software-Pakete verfügbar, wie Axel Ross vom Nexenta-Team mitteilte. Auf dem derzeit noch Passwort geschützten Portal existieren bereits einige Repositories, Diskussionsforen, Downloads und eine Bug-Datenbank.

Jedoch laufen schon die ersten Prototypen der “kostenlosen, einfach zu installierenden und einfach zu verwendenden Distribution” auf einem AMD64 und einem Laptop mit 32 Bit. Ab Mitte November wird das Entwicklerportal, das derzeit für Debian-Entwickler reserviert ist, auch andere Besucher zulassen.

Die Entscheidung des Projekts, den Unix-Kernel von Solaris unter eine GNU-basierte Oberfläche zu packen, liest sich als Lob für die Entwickler bei Sun: “Es ist sehr stabil, extrem entwicklerfreundlich, gut dokumentiert, sauber aufgebaut und gut geschrieben.”