IBM lizenziert das Chassis, nicht das Blade

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IBM und Novell haben ein neues Bezugsmodell für SUSE Linux Enterprise Server auf IBM BladeCenter angekündigt.

IBM und Novell haben ein neues Bezugsmodell für SUSE Linux Enterprise Server auf IBM BladeCenter angekündigt. Statt eine Lizenz für jeden Blade Server zu kaufen, zahlen die Anwender pro Chassis.

In dem Chassis können insgesamt 14 Blades untergebracht werden. Der Anwender zahlt unabhängig von der Anzahl der Blades und den Prozessoren – BladeCenter unterstützt Power-, Intel- und AMD-Systeme jeweils für das gesamte System.

Mit dem neuen Lizenzmodell will IBM die Handhabung von Bladeserver-Lizenzen vereinfachen und die Kosten für das Unternehmen senken. Mit weniger als acht Blades in einem Chassis sei eine Einsparung bei den Lizenzen schon erreicht, sagte Juhi Jotwani von der BladeCenter-Abteilung bei IBM gegenüber der US-Presse.

Auch sei das System auf diese Weise flexibler, weil der Anwender je nach Bedarf Blades ein- oder ausstecken könne, ohne sich um die Lizenzen kümmern zu müssen. Die Ankündigung gilt ausschließlich für Linux Server. Das neue Preismodell soll ab sofort verfügbar sein und kostet nach Angaben von Big Blue 2792 Dollar pro jährlichem Novell-Upgrade.