Inoffizielles SP3 ist Teufelszeug, warnt Microsoft

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Die im Netz aufgetauchte Version des Service Pack 3 für Windows ist gefährlich, teilte jetzt ein Techniker des Redmonder Softwarekonzerns mit.

Die im Netz aufgetauchte Version des Service Pack 3 (SP3) für Windows ist gefährlich. Microsoft warnte jetzt vor dem Download. Nicht nur, weil die Nutzer damit aus der Haftung des Anbieter fielen, sondern vor allem, weil die Version illegal sei und die Rechner zerstören könne. Das teilte jetzt ein Techniker des Redmonder Softwarekonzerns mit.

Demnach ist das Service Pack, das kürzlich auf einer beliebten Patch-Site aufgetaucht war, weder autorisiert noch nützlich. Mike Brannigan, Senior Consultant bei Microsoft, warnt die Nutzer vor dem Download. Weder Microsoft noch ein eventuell zwischengeschalteter OEM-Vertragspartner seien Support-pflichtig, wenn Anwender die illegale Version nutzen. Außerdem könne “Schaden am Rechner” entstehen, so Brannigan in einem öffentlichen Posting.

Demnach ist der Download nicht ratsam, es handle sich entgegen anderslautender Berichterstattung des Site-Betreibers von HotFix nicht um SP3 und die Gefahr für Rechner und Daten sei real. Das als SP3-Preview deklarierte Stück Software sei eine Sammlung bereits veröffentlichter Patches, zusätzlich dazu noch einige spezielle Problemlösungen für einzelne Kunden mit einem gesonderten Softwareproblem. Wer diese Mischung herunterlädt, tut dies laut Microsoft auf eigene Gefahr.

HotFix-Betreiber Mike Allen bleibt offenbar bei seiner Sicht der Dinge, dass es sich um ein echtes Preview handle, das nur nicht autorisiert sei. Zu der Gefährlichkeit, von der Brannigan spricht, nimmt HotFix derzeit nicht Stellung.