Microsoft bringt eigenes PDF-ähnliches Format in Office 12

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In der nächsten Version der weit verbreiteten Büro-Software ‘Office’, wird Microsoft für Dokumente eine Speicherfunktion anbieten.

In der nächsten Version der weit verbreiteten Büro-Software ‘Office’, wird Microsoft für Dokumente eine Speicherfunktion anbieten, über die Dateien in das Format XPS (XML Paper Specification) umgewandelt werden können.

XPS, auch bekannt unter dem Codenamen ‘Metro‘, ist Redmonds Pendant zu Adobes PDF (Portable Document Format). Damit können Dokumente ausgedruckt werden, ohne dass die Anwendung, auf dem es erstellt wurde, notwendigerweise vorhanden ist. Zudem bleibt auch das Layout erhalten.

So werden Access, Excel, InfoPath, OneNote, Publisher, PowerPoint und Word über dieses Feature verfügen, teilte Jeff Bell, ein Programmierer aus dem Office-Team von Microsoft, in einem Blog mit.

Dieses Format bietet eine “Einweg”-Veröffentlichung. Dabei werden keine Strukturelemente gespeichert, sondern lediglich die letzte graphische Version des Dokumentes. “Dieses Feature ist eine Exportfunktion aus einer Office-Anwendung auf dem Client in ein Anwendungs- und Plattform-unabhängiges Format”, schreibt Bell. Der Empfänger braucht dann allerdings einen so genannten Viewer. Den will Microsoft in Vista mit einbauen, aber auch in älteren Versionen des Betriebssystems verfügbar machen. Direkt oder über Partner will Microsoft ‘Viewer’ auch auf anderen Plattformen ausweiten.

Jedoch wird der Anwender zwischen den beiden Export-Formaten wählen können. ‘Office 12’ hält dann auch eine ‘Speichern als’-Funktion für das PDF-Format bereit. XPS allerdings unterstützt den Windows Rights Management Service. Damit lassen sich dann auch Zugriffsrechte exportieren. Dennoch unterstützt die neue Version zwei Möglichkeiten, Dokumente zu exportieren. “Ja”, schreibt der Microsoft-Entwickler Bell, “wir glauben, dass Auswahl eine gute Sache ist.”