Disney kombiniert Fast Food und Filme

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Die Idee, Fritten gemeinsam mit Musik zu verkaufen, ist zwar nicht neu – der Ansatz von Walt Disney geht jedoch weit darüber hinaus.

Mit einer neuen Technologie will der Hollywoodkonzern Walt Disney Fast Food und Downloads künftig eng verknüpfen. Das geht aus einer Patentanmeldung hervor, die derzeit dem US Patent and Trademark Office vorliegt. Die Idee, Fritten gemeinsam mit Musik zu verkaufen, ist zwar nicht neu – der Ansatz von Walt Disney geht jedoch weit darüber hinaus. Angedacht ist ein Paket aus Media Player, drahtlosen Internetzugängen im Restaurant und dem scheibchenweisen Download ganzer Filme.

Wie aus der Patentanmeldung hervorgeht, ist geplant, dass der Kunde beim Kauf eines Fast-Food-Menüs einen tragbaren Media Player und einen Zugangscode für einen Film oder eine andere Media-Datei bekommt – diese kann dann direkt im Restaurant via Funknetz heruntergeladen werden. Mit jedem zusätzlichen Menü oder Burger kommt der Anwender automatisch ein weiteres Stückchen Datei, bis er beispielsweise im Besitz eines kompletten Films ist. Für so manch gelegentlichen Burger-Esser könnte das durchaus ein starker Anreiz sein, seine Ernährung umzustellen.

Als potentiellen Kooperationspartner nennt Walt Disney in seiner Patentanmeldung McDonalds, schließt jedoch die Zusammenarbeit mit anderen Restaurants nicht aus. Gerade McDonalds bemüht sich jedoch bereits seit längerer Zeit um kabellose Internetzugänge, die eine der Voraussetzungen für das Geschäftsmodell sind. Die Restaurantkette hat bislang 6200 Filialen weltweit mit WiFi-Services ausgerüstet. Filmbegeisterte Fast-Food-Freunde sollten sich allerdings nicht zu früh freuen – Patentanmeldungen werden im Durchschnitt 30 Monate geprüft, bevor sie endgültig zugelassen werden.