AOL testet den Fernzugriff auf Rechner

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AOL testet einen neuen Service mit der Bezeichnung LinkPC seit dem 9. Dezember mit Hilfe von Freiwilligen.

AOL testet einen neuen Service, der Anwendern den Fernzugriff auf ihre Rechner gestattet. Der Dienst mit der Bezeichnung LinkPC wird seit dem 9. Dezember mit Hilfe von Freiwilligen erprobt. Windows-Anwender können sich bei AOL für den Test registrieren.

Die Technik liefert der kalifornische Hersteller WebEx Communications, ein Spezialist für Online Meetings und Web-Konferenzen. LinkPC erlaubt es unter anderem, auf einem entfernten Rechner Anwendungen zu starten. E-Mail-Fächer können abgefragt und Dokumente auf einem lokalen Drucker ausgedruckt werden.

In der aktuellen Betaversion kann LinkPC auf bis zu fünf Rechnern installiert werden. AOL hat noch nicht darüber entschieden, wie lange der Test dauern wird. Nach US-Medienberichten soll der Dienst künftig kostenpflichtig angeboten werden.

AOL kooperiert bereits seit Juni 2004 mit WebEx. Die Unternehmen stellten damals die ‘AIM Business Services’ vor. Diese basieren auf dem AOL Instant Messenger und ermöglichen Web- und Telefonkonferenzen.