RIM bereitet sich auf den Ernstfall vor

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Jetzt soll in einem für den 24. Februar anberaumten Hearing entschieden werden, ob der Dienst in den USA vom Netz genommen werden muss.

Der kanadische Hersteller Research in Motion (RIM) bereitet sich auch technisch auf den nächsten Gerichtstermin vor. RIM wurde wegen angeblicher Verletzungen von Patenten durch den Blackberry-Maildienst von der Holding NTP verklagt.

Jetzt soll in einem für den 24. Februar anberaumten Hearing entschieden werden, ob der Dienst in den USA vom Netz genommen werden muss. Im Vorfeld erklärte RIM, dass es sehr gute Argumente gegen eine solche Verfügung gebe. Dennoch habe man sich in der Konzernzentrale im kanadischen Waterloo entschieden, die angeblichen Patentverletzungen technisch zu umgehen.

“Das führt hoffentlich zu vernünftigeren Verhandlungen, denn NTP könnte alle künftigen Lizenzeinnahmen verlieren, wenn der Workaround implementiert wird”, kommentierte Jim Balsillie, zweiter CEO von RIM. Nach wie vor, so Balsillie, wolle man eine pragmatische und vernünftige Lösung finden, die beiden Seiten gerecht werde.