Digitale Versicherungsanträge von T-Systems

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Damit sollen die Anwender ohne Notebook und Drucker gesetzsichere Verträge abschließen und sichern können.

Versicherungsagenten sollen es in Zukunft leichter haben, Verträge abzuschließen. Die Telekom-Tochter T-Systems hat eine elektronische Schreiblösung für diese Nutzergruppe entworfen. Damit sollen die Anwender ohne Notebook und Drucker gesetzsichere Verträge abschließen und sichern können.

Sie sollen von unterwegs aus mit Spezialpapier und -stift auch online arbeiten. Das System liest geschriebene Texte ein und leitet diese per Mobiltelefon an Prüfsysteme in der Zentrale. Die Technik von T-Systems besteht aus einem Spezialstift, Papier, einem Mobiltelefon und einem Server. ‘Paper, Pen & Phone’ (PPP) enthält im Stift eine Infrarotkamera und einen Mikroprozessor. Das Papier wiederum verfügt über ein spezielles Hintergrundraster, das der Spezialstift erkennt. Bewegung auf dem Papier speichert der Stift in Daten über Zeitdauer, Geschwindigkeit und Anpressdruck.

Dann wird das Geschriebene an das Mobiltelefon übertragen, das die Daten an einen speziellen PPP-Server im Rechenzentrum von T-Systems weiterleitet. Die Lösung muss sämtliche Anforderungen der Datensicherheit dabei beachten. Im Rechenzentrum überprüft der Server dann das Muster des Geschriebenen mit dem Hintergrundraster des Papiers und wandelt die Daten zur weiteren Verarbeitung und zur digitalen Ablage in Informationen um. Postversand von Formularen und umständliches Anstöpseln eines mobilen Druckers entfallen. Für die Versicherungsbranche bietet T-Systems zusammen mit Partnern auch Lösungen für Business Process Outsourcing.