IBM trimmt sich auf Highend-Consulting

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IBM will sich auf das Highend-Consulting konzentrieren, weil in diesem Segment die größeren Margen zu erzielen sind.

IBM will sich verstärkt als Anbieter von Highend-Consulting profilieren. Der Wettbewerb im traditionellen Markt für Technology Services werde immer schärfer, sagte IBM-Sprecher Ian Colley in US-Medien. IBM wolle sich auf das Highend-Consulting konzentrieren, weil in diesem Segment die größeren Margen zu erzielen seien. So hat IBM jetzt einen Manager zum Chef des Business Transformation Outsourcing (BTO) ernannt. Erich Clementi verantwortete zuvor drei Jahre lang das Geschäft mit den Mainframes.

IBMs BTO-Umsatz ist nach einem Bericht des Wall Street Journal im letzten Jahr um 36 Prozent gestiegen. IBM-Chef Sam Palmisano versucht seit längerem, den einst auf die Fertigung von Mainframes getrimmten Konzern als Outsourcing-Dienstleister zu profilieren. Erst kürzlich hatte IBM mitgeteilt, dass die US-Modekette GAP einen Großteil der IT-Infrastrukur an Big Blue auslagert. Der Vertrag hat einen Wert von etwa 1,1 Milliarden Dollar und läuft über zehn Jahre. 400 GAP-Beschäftigte wechseln zu IBM.

Derweil rechnet sich IBM auch bei anderen Outsourcing-Projekten Chancen aus. General Motors will noch in diesem Quartal einen 15 Milliarden Dollar schweren Fünf-Jahres-Vertrag vergeben. Zudem hat IBM beim Bundeswehr-Projekt Herkules bereits einen Fuß in der Tür.