Novell strickt Lizenzen um

Management

Novell will das ‘Corporate Licensing Agreement’  abschaffen und ein neues Lizenzmodell einführen, das auch für Partner und Reseller Folgen haben könnte.

Novell will ein neues Lizenzmodell einführen, das auch für Partner und Reseller Folgen haben könnte. So will das Unternehmen das ‘Corporate Licensing Agreement’ (CLA) abschaffen, dafür aber sollen im Gegenzug neue Möglichkeiten entstehen. Auch über Bundles, die Upgrades und Support enthalten, denke der Hersteller nach.

So könnten mit der neuen Lizenz auch Verträge für registrierte Benutzer oder auf der Basis einzelner Geräte abgeschlossen werden. Derzeit bietet das Unternehmen mit der CLA insgesamt drei verschiedene Modelle. Das ‘Volume License Agreement’ (VLA) und das ‘Master License Agreement’ (MLA).

Unter MLA bedient Novell große Abnehmer direkt. Nun fürchten einige Reseller, dass Unternehmen, die derzeit unter CLA-Verträgen sind, dann direkt an Novell fallen könnten. Partner, die derzeit VLAs und CLAs vertreiben, sollen dann nur noch VLAs im Angebot haben.

Das aber müsse Partner nicht beunruhigen, wie das Unternehmen mitteilte. Diese Umstrukturierung solle vor allem den Sales-Prozess vereinfachen. Novell wünscht offenbar, dass mehr Anwender der alten NetWare-Produkten auf Suse Linux oder den Open Enterprise Server migrieren. Druck kommt derzeit von Microsoft. Mit attraktiven Angeboten versucht Redmond unter den Novell-Kunden neue Anwender zu generieren.