Kostenlose Hotspots nehmen europaweit zu

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Im vergangenen Jahr ist die Zahl der kostenlosen und mit Wireless Fidelity Technik betriebenen Hotspots in Europa stark angestiegen.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der kostenlosen und mit Wireless Fidelity Technik betriebenen (WiFi) Hotspots in Europa stark angestiegen. Allein im Laufe des vierten Quartals gab es einen europaweiten Anstieg von 17 Prozent. Das teilt die Betreibergemeinschaft free-hotspot aus Dublin mit, unter Verwendung von Zahlen der WiFi-Dienstleistungsfirma JiWire.

Die Firma stellt Organisationen und Unternehmen Hardware, Software und Know-how kostenlos zum Aufbau eines Hotspots zur Verfügung und verdient ihr Geld damit, diesen Hotspot als Werbeplatz zu vermieten. Sie hat demnach allein in Deutschland einen Anstieg von 8,82 Prozent im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal verzeichnet. Und der Trend geht demnach weiter in die Richtung, dass immer mehr Firmen drahtlosen Internetzugang einführen – entweder als alleinigen Weg oder zusätzlich zum drahtgebundenen Zugang, beispielsweise für Geländeanbindung.

Kevin McKenzie, CEO von JiWire sagt: “Die Gesamtzahl von WiFi-Hotspots weltweit hat mittlerweile 100.000 überschritten.” Er betrachtet die kostenlosen Hotspots, beispielsweise nach dem Geschäftsmodell der Iren oder ihrer Konkurrenten, als Schlüsselelement für ein weiteres Wachstum. Hotels, Restaurants, Cafes und Dienstleistungsbetriebe seien dabei die Vorreiter. 2006 soll sich der Trend fortsetzen, dass die Betreiber ihren Kunden diesen Mehrwert anbieten.