60 Prozent aller US-IT-Profis wollen den Job wechseln

Management

Den Hauptgrund dafür, dass IT-Profis ihren Feierabend mit dem Basteln an der Bewerbungsmappe verbringen, seien mangelnde Entwicklungschancen.

Sechs von zehn IT-Profis in den USA sind auf der Suche nach einem neuen Job. Und die meisten wollen dabei nichts wie weg von ihrem alten Arbeitgeber. Von den 60 Prozent, die sich eine neue Stelle wünschen, ist die überwiegende Mehrheit – nämlich 80 Prozent – nach eigenen Angaben aktiv auf der Suche, heißt es einer Studie der US-Handelsorganisation Computing Industry Association (CompTIA) zufolge.

Von den 462 befragten IT-Profis befinden sich derzeit fast alle in einem festen Angestelltenverhältnis, die meisten von ihnen haben neun Jahre Berufserfahrung oder mehr. Da CompTIA die Umfrage zum ersten Mal durchgeführt hat, gibt es keine Vergleichmöglichkeit, ob sich Wechsellust in der Branche verstärkt oder abgeschwächt hat.

Den Hauptgrund dafür, dass IT-Profis ihren Feierabend mit dem Basteln an der Bewerbungsmappe verbringen, seien mangelnde Entwicklungschancen. “Die meisten Arbeitgeber scheinen wenig Gespür dafür zu haben, was alles mit der IT-Arbeit zusammenhängt und was eine Karriere in diesem Bereich voranbringt”, sagte CompTIA-Experte Neill Hopkins. Die Arbeitgeber täten besser daran, wenn sie ihrem Tech-Personal in Sachen Fortbildung und beruflicher Entwicklung unter die Arme griffen.

85 Prozent der IT-Profis gaben an, in ihrer Firma bliebe es dem einzelnen überlassen, ob und an welchen IT-Trainings man teilnehme. Lediglich 8 Prozent stimmen die Teilnahme an solchen Seminaren mit den Empfehlungen oder Bedürfnissen des Arbeitgebers ab.