Google will künftig auch Daten aus ERP- Anwendungen suchen

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Google will nicht nur den Verbraucher für sich gewinnen, sondern auch immer weiter in die Datenzentren der Unternehmen vordringen und hier neue Kunden generieren.

Google will nicht nur den Verbraucher für sich gewinnen, sondern auch immer weiter in die Datenzentren der Unternehmen vordringen und hier neue Kunden generieren. Nach der Software ‘Google Desktop’, über die Daten auf verschiedenen Festplatten im Unternehmen durchforstet werden können, will Google nun Backend-, ERP- oder transaktionsorientierte Systeme durchkämmen. Das Unternehmen plant, die Strategie zu ändern und nun zielt deshalb auch auf Informationen ab, die tief in den Rechenzentren sitzen.

In Zukunft will das kalifornische Unternehmen weit mehr Systeme an die Suchtechnologie anbinden und Schnittstellen zu Anwendungen in Unternehmen entwickeln. “Wir wollen nach und nach die Konnektivität der Suche verbessern, um es IT-Organisationen zu erleichtern, in Echtzeit Unternehmensinformationen anzuzapfen”, erklärte Matthew Glotzbach, Director für Googles Enterprise Produkte, in US-Medien.

“Wir sehen das ganze aber besonders von der Perspektive des Endnutzers: Wie können Informationen besser zugänglich gemacht werden?”, fragt Glotzbach. So seinen beispielsweise in ERP-Systemen Terabyte von Informationen gespeichert und nur 10 bis 15 Prozent der Angestellten könnten darauf zugreifen.

Die Linie zwischen Unternehmens- und Consumer-Suche werde zudem immer mehr verwischen, prognostiziert Google. Jedoch schlage sich das in der Industrie noch nicht nieder. “Wir sind auf keinen Fall an dem Punkt, wo wir über eine perfekte Suche verfügen.”