Apples Mac mini lebt jetzt mit Intel-Chips

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Apple bestückt seine Multimedia-Box Mac mini künftig mit Intel-Prozessoren. Die sei bis zu vier Mal schneller als das Vorgängermodell.

Verfügbar mit einem Intel Core Duo Prozessor oder in einer Single-Konfiguration sollen Anwender jetzt noch schneller auf Musik, Bilder oder Videos zugreifen und sie verwalten können. Inklusive den Software-Tools iLife06 und Front Row kostet der Mac mini ab 599 Dollar.

Mit der aktuellen Neuheit setzt Apple seinen Umstieg auf Intel-Prozessoren fort. Im Sommer 2005 hatte der Hersteller den Wechsel von den PowerPC-Chips von IBM und Freescale (Motorola) auf die Chips von Intel angekündigt. Anfang Januar dann stellte Apple-Chef Steve Jobs mit dem MacBook Pro das erste Intel-Modell vor.

Mit dem Mac mini ist nun die Hälfte der Produktpalette auf die Intel-Architektur migriert. Laut dpa stecken nur noch im Einsteiger-Notebook iBook sowie in den Profi-Rechnern PowerMac G5 und einigen weiteren Geräten PowerPC-Prozessoren.

Zeitgleich präsentierte Apple das Lautsprechersystem iPod Hi-Fi. Die Box hat für den iPod einen Einschub an der oberen Seite. Von dort wird die Musik an den Lautsprecher weiter gegeben. Sie verfügt über einen Netzstecker und zusätzlich über einen Batteriebetrieb für diejenigen, die auch unterwegs ihre Musik laut hören wollen. Mit der Zusatzkomponente will Apple offenbar ein Stück vom lukrativen Zubehör-Markt für den iPod abhaben.