Heimarbeiter sind produktiver, glücklicher und… nackt

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Immer mehr Firmen ermöglichen es ihren Mitarbeiter, von Zuhause aus zu arbeiten. Was wirklich vor sich geht im Home Office bringt jetzt eine neue Studie ans Licht.

Die gemeinsame Studie der Marktforscher von Insight Express und dem Appliance-Hersteller SonicWall besagt, dass die Arbeit im Home Office die Mitarbeiter produktiver und emanzipierter macht. Zu dieser Emanzipation gehören aber auch wie es scheint Fernsehpausen, Mittagschläfchen und das Arbeiten im FKK-Look.

So sitzt nahezu jeder achte Mann und 7 Prozent der Frauen nackt vor dem heimischen PC – 39 Prozent schaffen es immerhin noch, sich ein Sweatshirt überzuziehen. Wie auch immer die restlichen rund 40 Prozent ihr Home Office betreten – offensichtlich wollten sie sich nicht darüber äußern.

Einen besonderen Reiz hat – neben dem Surfen im Adamskostüm – nach Angaben der Umfrageteilnehmer auch die Möglichkeit, außerhalb der üblichen Zeiten zu essen. Eine längere Mittagspause machen aber die wenigsten, 21 Prozent gestanden allerdings, sich ein Mittagschläfchen zu gönnen. Wird dann wieder gearbeitet, läuft bei 45 Prozent das Radio, bei 28 Prozent der Fernseher. Dabei hat weniger als jeder zehnte ein schlechtes Gewissen, dass er nicht im Büro ist.

Die Folgen dieser Umfrage für die Arbeitswelt sind noch nicht abzusehen. Sollte sich beispielsweise herausstellen, dass vor allem die Nacktheit für die gesteigerte Produktivität verantwortlich ist, könnte das auch interessante Folgen für den Büroalltag haben.