Suchmaschinen immer tiefer im Alltag verankert

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Immer mehr Menschen könne sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen – ohne die Suche nach Informationen, Services und Waren per Mausklick.

Das beweist eine aktuelle Studie der Marktforscher von Nielsen/NetRatings. Während sich die jeweiligen Marktanteile von Google, Yahoo und MSN kaum verändert haben, ist die Zahl der Suchanfragen in den USA seit dem vergangenen Jahr um 39 Prozent gestiegen. Verglichen wurde dabei der Januar dieses Jahres mit dem selben Monat des Vorjahres.

Demzufolge wurden in den ersten vier Wochen des neuen Jahres 5,7 Milliarden Suchanfragen gestellt. Die Umfrage wurde zwar in den USA erstellt – die Grundaussage dürfte sich aber auch ohne weiteres auf Europa und Deutschland übertragen lassen.

“Die Webnutzer stellen nicht deshalb mehr Suchanfragen, weil sie nicht finden können, was sie suchen – sondern weil die Suche als Gewohnheit inzwischen tief im Alltag der Menschen verwurzelt ist”, erklärt Analyst Ken Cessar von Nielsen/NetRatings das Umfrageergebnis. Verglichen mit dem Dezember sei der Anstieg im Januar sogar etwas niedriger ausgefallen. Saisonbedingt habe sich die Zahl der Suchanfragen in der Vorweihnachtszeit im Jahresvergleich um 55 Prozent gesteigert.