Virtualisierung kommt in die Welt von Java und Web Services

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Das junge Unternehme Cassatt hat jetzt eine Virtualisierungslösung veröffentlicht, über die Java-Anwendungen flexibler auf verschiedene Server verteilt werden können.

Dafür hat das Unternehmen die Management-Software ‘Cassatt Collage’ erweitert, über die sich Anwendungen auf mehrere Hardware-Ressourcen verteilen lassen. Das neu eingeführte ‘Web Automation Module’ unterstützt dabei auch Application Server für Java-Anwendungen.

“Cassatt bringt die Vorteile der Virtualisierung in die Welt von J2EE-Applikationen (Java 2 Enterprise Edition) und Web Services”, sagte Bill Coleman, Chairman und CEO von Cassatt. Neben der Virtualisierung könne die Software auch für die Verwaltung von Anwendungen eingesetzt werden, so Coleman weiter. Als Vorteile nennt er Server-Konsolidierung, vereinfachten Betrieb und die damit verbunden Kosteneinsparungen.

Die Lösung bildet eine Art Pool, in der Hardware, Middleware und Betriebssysteme, auf die Java-Anwendungen zugreifen, zusammengefasst werden. Nun können alle Anwendungen auf diesen Pool zugreifen. Ein Lasten-Management teilt den einzelnen Anwendungen je nach Bedarf Ressourcen zu. So lassen sich beispielsweise Spitzen in der Nutzlast abfedern. Im Fehlerfall kann die Software zudem automatisch neue Hardware zuschalten. Dabei kommt der Software zugute, dass Java bereits über eine Laufzeitumgebung, der Java Virtual Machine, verfügt.

Das Unternehmen hat etwa 20 Mitarbeiter von Sun Microsystems abgeworben, hauptsächlich Entwickler aus dem Team für die Software N1. Derzeit ist das Produkt für ‘WebLogic’ von BEA Systems für Collage zertifiziert. Später sollen aber noch die Application Server von JBoss und IBM folgen.