Software als Service: IBM lockt Partner mit Geld

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IBM will mehr Dampf hinter die Idee von ‘Software as a Service’ bringen und kündigt daher eine Reihe von technischen Hilfestellungen an.

IBM will mehr Dampf hinter die Idee von ‘Software as a Service’ bringen und kündigt daher eine Reihe von technischen Hilfestellungen an, die es Partnern erleichtern sollen, Software als Dienstleistung anzubieten. Zudem offeriert IBM ein Trainings- und ein neues Verkaufsprogramm.

So können jetzt IBM-Partner 10 Prozent des ersten Jahresgewinns bekommen, wenn sie einen so genannten Lead weitergeben, der zu einem Deal mit IBM führt. Partnerunternehmen können zudem auf die Verkaufsressourcen von IBM zugreifen, um hier schnelle Vertragsunterzeichnungen zu ermöglichen.

“Wir vergüten die Übertragung eines Leads mit 10 Prozent des generierten Gewinns, um Konflikte im Channel abzufangen”, erklärte Mark Hanney, Vice President für Allianzen bei IBM. Zudem helfe IBM den Partnern, die vielleicht mit einem unabhängigen Softwarehersteller zusammenarbeiten, mit Beratung und Implementierungs-Dienstleistungen rund um eine spezifische Lösung.
 
Analysten denken, dass IBM mit dieser aggressiven Strategie versucht, Partner auf die Seite von Big Blue zu bekommen. Der finanzielle Anreiz soll dafür sorgen, dass die Partner sich nicht nach anderen Einnahmequellen umsehen.

Daneben gab IBM bekannt, dass die Anwendungen der Softwarehersteller Aptix, Corente und Success Factors jetzt ebenfalls als Service über IBM Global Services zu beziehen sind. So hätte allein Success Factors mit den technischen Möglichkeiten beim Tele- und Direktmarketing von IBM im zurückliegendem Jahr 800 neue Kunden gewinnen können, teilte IBM mit.