SAP hat angeblich 200 Kunden von Oracle abgeworben

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SAP hat eine Zwischenbilanz des Programms ‘Safe Passage’ gezogen. 200 Unternehmen seien im Rahmen dieser Initiative von Oracle-Lösungen zu SAP-Anwendungen gewechselt, hieß es.

Zu den Unternehmen, die sich für den Wechsel entschieden haben, gehören nach SAP-Angaben Altana Chemie, AXA, GlaxoSmithKline Biologicals, Rotkäppchen und Ya.com.

SAP hatte ‘Safe-Passage’ im Januar 2005 gestartet. Das Programm richtete sich damals an Peoplesoft-Kunden, die auch SAP-Kunden sind. Diese Unternehmen erhielten Netweaver – über einen Lizenzvertrag für ‘mySAP ERP’ oder eine andere Lösung der ‘mySAP Business Suite’. Bis zu 75 Prozent der Ausgaben für Peoplesoft-Lizenzen wurden beim Kauf angerechnet. Im April 2005 wurde das Programm auch auf Oracle-Kunden ausgeweitet.

Heutzutage könnten die Oracle-Kunden mit Hilfe von Safe Passage “die Unsicherheiten rund um die Akquisition von JD Edwards, PeopleSoft, Retek und Siebel durch Oracle vermeiden”, heißt es jetzt. Der “überragende Erfolg” des Safe-Passage-Programms belege, dass die Kunden alte IT- Lösungen aufgäben und SAP wählten, um ihre Geschäftsprozesse ohne Ausfallrisiko zu betreiben, kommentierte Leo Apotheker, SAP-Vorstandsmitglied.