Open-Xchange für virtualisierte Umgebungen

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Künftig wird das quelloffene Verwaltungs-Programm für Mails und Termine ‘Open-Xchange’ auch Support für virtualisierte Umgebungen bieten.

Ab sofort können Interessenten die ‘Virtual Applicance’ des Programms kostenlos testen. Die Version unterstützt Virtualisierungsprogramme von VMware und basiert auf Debian Linux sowie der freien Entwicklerversion Open-Xchange Server 0.8. Unter einer Virtuellen Appliance versteht der Hersteller eine vorgefertigte und vorkonfigurierte virtuelle Maschine im Verbund mit einer startbereiten Applikation.

Die Test-Version von Open-Exchange kann beispielsweise mit ‘VMware Player’ oder ‘VMware Server’, die beide frei verfügbar sind, betrieben werden. So können Anwender die Software, die neben Kalender- und Mail-Funktionen auch Tools für den Austausch von Dokumenten und die Projektsteuerung bietet, in Windows-Umgebungen testen.

Für den professionellen Einsatz wird Open-Xchange die Virtual Appliance wahlweise auf ‘Red Hat Enterprise Linux’ oder auf ‘Suse Linux Enterprise Server’ aufsetzen. Die Virtualisierung ermögliche nicht nur eine effizientere Hardware-Auslastung, sondern verringere auch den Aufwand für Installation und Administration der Software.

“Mit Hilfe der VMware-Werkzeuge lassen sich Installationen von Open-Xchange Server beliebig oft innerhalb eines Rechenzentrums duplizieren”, sagte Dan Kusnetzky, Executive Vice President Marketing bei Open-Xchange. “Vorinstallierte und vorkonfigurierte Software-Images können von Anwendern und Partnern schnell und einfach in virtuellen Maschinen in Betrieb genommen werden.”