Quaero-Projekt kommt in die Gänge

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Die deutschen Teilnehmer des deutsch-französischen Quaero-Projektes – das eine Alternative zu Google schaffen will – verteilen die Aufgaben.

Experten veranschlagen für die Quaero-Entwicklung etwa 250 Millionen Euro. Die EU will zirka 90 Millionen Euro beitragen. Zudem wollen sich deutsche und französische Unternehmen finanziell beteiligen.

Die deutschen Firmen rechnen derzeit aus, wie viel sie bezahlen können, meldete das Handelsblatt. Die deutsche Seite wird von der Bertelsmann-Tochter Empolis koordiniert. Teilnehmende Firmen sind Deutsche Thomson-Brandt, Grass Valley, Lycos Europe, MediaSec Technologies und Siemens. Zudem mischen mit: das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Fraunhofer Gesellschaft für Angewandte Forschung, die Universität Karlsruhe und die RWTH Aachen.

Lycos Europe programmiert nach Auskunft von Vorstandschef Christoph Mohn einen Teil der Quaero-Software. Das Unternehmen liefere zudem das Produktmanagement. Wie hoch die finanzielle Beteiligung ausfalle, müsse noch geklärt werden, sagte er.

Offen ist auch noch, wo das deutsche Koordinierungsbüro sitzen wird. Zudem gibt es noch keinen Vertrag zwischen den deutschen Projektpartnern. In den nächsten Wochen treffen sich die deutschen Projektpartner, um die Aufgaben zu verteilen. Die Ergebnisse werden dann vom Bundeswirtschaftsministerium bewertet und an die EU-Kommission zur Gewährung der Fördermittel weitergereicht.