GFI Software erweitert Anti-Viren-Schutz

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Das Hamburger Unternehmen GFI Software hat ein Update des E-Mail-Sicherheitsproduktes ‘MailSecurity for Exchange/SMTP’ angekündigt.

Die neue Version 10 enthält mit ‘Grisoft AVG’ eine zusätzliche Anti-Viren-Engine. Daneben finden die Anti-Viren-Lösungen von BitDefender, Kaspersky, McAfee und Norman Verwendung.

Die Reaktionszeiten der Anti-Viren-Hersteller seien häufig unterschiedlich, hieß es von David Vella, Produkt-Manager bei GFI Software. Je mehr Anti-Viren-Scanner im Einsatz sind, desto kürzer sei die Wartezeit, bis aktualisierte Signaturen geliefert werden. Weitere Schutzmodule dienten der Abwehr von Zero-Day-Viren und von Malware, für die noch keine neuen Virendefinitionen verfügbar sind.

Nach Angaben des Herstellers erlauben es bestimmte Regeln zur Anhangs- und Inhaltskontrolle von E-Mails, Anlagen nach Inhalts- und Dateityp unter Quarantäne zu stellen. Die Administratoren können sich per RSS-Feeds über die in Quarantäne gestellten E-Mails informieren lassen. Auch unternehmenskritische Daten sind geschützt – da sich überwachen lässt, ob vertrauliche Informationen etwa an eine private E-Mail-Adresse verschickt werden. Die Lösung wird im dritten Quartal 2006 verfügbar sein.