Blocker hält Internet Explorer 7 zurück

BetriebssystemEnterpriseProjekteService-ProviderSoftwareWorkspace

Microsoft will Unternehmen mehr Zeit beim Testen des Internet Explorer 7 geben und veröffentlicht einen Update-Blocker.

Damit gewerbliche Anwender keine bösen Überraschungen erleben müssen, wenn Microsoft in diesem Jahr die Version 7 des Internet Explorer freigibt, hat der Hersteller jetzt einen Update-Blocker veröffentlicht, der die Installation der neuen Software auf unbestimmte Zeit verschiebt. Das ist notwendig, weil Microsoft die neue Version des Browser über den automatischen Update-Service vertreiben will.

So hätten Unternehmen die Möglichkeit, teilt Microsoft mit, die neue Software gemäß ihren eigenen Zeitvorstellungen zu testen. Obwohl der Browser noch im Beta-Test ist, soll das Toolkit schon jetzt an die Unternehmen ausgeliefert werden.

“Wir haben einen Blocker für Windows XP Service Pack 2 veröffentlicht, aber wir waren spät dran”, kommentierte Gary Schare, Director Product Management für den Internet Explorer, in US-Medien. “Mit dem Internet Explorer 7 wollen wir den Unternehmen möglichst viel Zeit geben, das Kit zu installieren und den Browser nach den eigenen Terminvorstellungen zu testen.”

Der Browser wird mit oberster Priorität über den Update-Service verteilt werden. Dadurch bekommen alle Nutzer, ungeachtet ihrer Einstellungen, eine Nachricht, dass eine neue Version bereit steht. Jeder Anwender habe darüber hinaus die Möglichkeit, sich gegen die Installation zu entscheiden. “Dennoch raten wir sehr stark dazu, die neue Version zu installieren”, fügt Schare an.