HP strukturiert um

EnterpriseManagement

HPs CEO Mark Hurd hat einen weiteren Schritt unternommen, um das Unternehmen profitabler zu machen.

Die Aktivitäten der HP-Abteilung Global Operations werden bis zum November 2006 stärker in das Geschäft der drei HP Business Groups eingebunden. Dabei handelt es sich um die Imaging and Printing Group (IPG), die Personal Systems Group (PSG) und die Technology Solutions Group (TSG).

Die IPG, PSG und TSG erhalten damit mehr Verantwortung – besonders in den Bereichen Beschaffung, Customer Relationship Management (CRM), Logistik, Marketing, Order Fulfillment und Supply Chain. So soll die PSG die Beschaffung der von HP benötigten Güter zentral organisieren. Die IPG werde unter anderem die unternehmensweite Logistik managen, hieß es.

Analysten begrüßten den Schritt. Die Neuordnung könne die Bindungen zwischen den drei Business-Einheiten straffen, hieß es von Kevin O’Marah, AMR Research Senior Vice President. Wenn die Umstrukturierung funktioniere, dürfte sie sich auf HPs Gewinne positiv auswirken, so O’Marah.

Die Umordnung ist Teil eines Sanierungsplanes, den HP im Juli 2005 vorgestellt hatte. In diesem sind auch umfangreiche Stellenkürzungen vorgesehen. Bis zum 31. Oktober 2006 – dem Ende des HP-Fiskaljahres – will das Unternehmen weltweit 15.300 Stellen abbauen. 

Derweil kündigte der Hersteller drei neue Lösungen für die Suite OpenView an: Application Insight, AssetCenter und DecisionCenter. Application Insight stellt die Leistung der Applikationen und der Infrastruktur-Komponenten dar. AssetCenter dient der Automatisierung des Asset Management. DecisionCenter modelliert die Geschäftsprozesse und ermöglicht ‘Was wäre wenn’-Analysen.