Internationaler Standard für den Katastrophenschutz

E-GovernmentManagementRegulierungSicherheit

Einen nationalen und internationalen Standard für den Datenaustausch in Katstrophenfällen hat das Gremium OASIS verabschiedet.

Der Standard EDXL-DE (Emergency Data Exchange Language-Distribution Element) soll bei Katastrophen und während Krisen den Datenaustausch zwischen verschiedenen Organisationen vereinfachen.

Dabei soll das EDXL-DE-Format Stammesgrenzen überbrücken sowie örtliche, regionale und nationale Organisationen aus Wirtschaft und Politik verbinden. Entwickelt hat den Standard das Emergency Management Technical Committee des Standardisierungsgremiums und das amerikanische Department of Homeland Security.

Im Wesentlichen ist der Standard ein Header, der festhält, wem und unter welchen Umständen Informationen in Krisenfällen gesendet werden sollen. So können beispielsweise Warnnachrichten an Krisenreaktionskräfte gesendet werden, ohne dass man sich vorher um kompatible Formate kümmern muss. 

“Das DHS ist sehr erfreut darüber, dass EDXL-DE von OASIS als internationaler Standard akzeptiert wurde”, erklärte ein Sprecher des Departments of Homeland Security. “Dieser Standard ist die Vorstufe zu weiteren Spezifikationen, die zwischen verschiedenen Notfall-Anwendungen ein höheres Maß an Interoperabilität zulassen.”