USA schlecht auf Web Crash vorbereitet

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Die USA sind nur schlecht auf eine umfassende Störung des Internets vorbereitet. Das geht aus der Untersuchung einer namhaften Gruppe von 160 CEOs hervor.

Weder die Regierung noch der Privatsektor habe einen koordinierten Plan um Angriffen, Naturkatastrophen oder anderen Internetstörungen wirksam zu begegnen, heißt es von dem Business Roundtable, dem sich 160 CEOs großer amerikanischer Unternehmen angeschlossen haben.

Zwar hätten einzelne Regierungsbehörden und Unternehmen ihre eigenen Nofallpläne – es gebe jedoch kaum Absprache zwischen diesen Einrichtungen. “Es ist eine Sache der klaren Definition, wer die Verantwortung trägt”, sagte Edward Rust, CEO der State Farm Automobile Insurance, die den Business Roundtable leitet. Zu den Teilnehmern gehören außerdem auch IBM, Hewlett-Packard, CA und Sun Microsystems.

In der Studie heißt es weiter, dass eine massive Web-Unterbrechung die Bankenwelt, Transportsysteme, die Gesundheitsversorgung und die Telefonie über das Internet (VoIP) möglicherweise lahm legen könnte. Das Hauptproblem: Es gibt so viele öffentliche und  private Institutionen, die sich mit Sicherheitsfragen beschäftigen, dass sich ihre Verantwortlichkeiten oft überschneiden. Das könne die Reaktionszeit im Notfall verlängern.

Die CEOs empfehlen deshalb, dass der private und der öffentliche Sektor künftig enger zusammenarbeiten sollen, um sich auf einen Internet-Ausfall vorzubereiten. Der US-Regierung wurde zudem vorgeschlagen, einen Experten-Panel zu gründen, der dabei hilft einen Notfallplan zu entwickeln.