Keine Appliances von Symantec mehr

Management

Symantec will sich offenbar auf das eine Standbein mit Security-Software zurückziehen und hat jetzt angekündigt, nach und nach keine Appliances mehr bauen zu wollen.

Wie die US-Presse unter Berufung auf ein Statement des Unternehmens meldete, sollen die Hardware-Sicherheitslösungen ‘Symantec Gateway Security’ (SGS), ‘Symantec Network Security’ und SGS Advanced Manager 3.0 nicht mehr weiterentwickelt werden. Auch ein Ersatz sei nicht geplant.

So werde die Produktlinie nach und nach durch Stopp der Investitionen auslaufen. Parallel dazu leistet sich der Security-Konzern den Abbau der etwa 80 Stellen, die sich derzeit mit den Appliances beschäftigen. Für die Analysten ist dieser Schritt im Sinne der angekündigten Strategie von Symantec nur logisch. Wie John Pescatore von Gartner Research gegenüber dem Magazin Infoworld sagte, sei der angekündigte Umbau der Abteilungen hiermit ernsthaft in Angriff genommen worden.

Für eine gewisse Zeit sollen die in Racks verbaubaren Systeme weiter gepflegt werden. Symantec will demnach nicht mehr ein Allrounder für Security sein, sondern konzentriert sich auf die margenstarken Geschäfte mit Software und Dienstleistungen drum herum. Diese Services bedeuten für Security-Firmen unter anderem, einen ganzen Stall voll Security-Forscher in einer teuren State-of-the-Art-Umgebung zu beschäftigen, die die Kunden über die neuesten Gefahren auf dem Laufenden halten sollen.