Windows haucht alten Kisten neues Leben ein

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Das Betriebssystem, ehemals Code-Name ‘Eiger’, verwandelt ältere PCs in Thin Clients und unterstützt so einige Programme.

Ältere Hardware läuft zwar meist noch, doch hat sie oft nicht mehr die Puste, um Betriebssysteme wie XP vernünftig zum Laufen zu bringen. Ältere Software, wie zum Beispiel Windows 98 wird nicht mehr unterstützt und weist gravierende Sicherheitsmängel auf.

Daher hat Microsoft, kurz nachdem der Support für ME, Windows 98 und Windows 98 SE ausgelaufen ist, die ‘Windows Fundamentals for Legacy PCs’ freigegeben. Damit sollen vor allem Unternehmen, die noch eine größere Zahl älterer Rechner pflegen, weiterhin auf der angestammten Hardware bleiben können. 

Das Betriebssystem hat einige Sicherheitsfunktionen von Windows XP geerbt und wandelt die Rechner quasi in Thin Clients um. So können nur wenige Programme auf den Clients lokal laufen. Größere Anwendungen werden dann über den Server an die Terminals ausgerollt. Für Microsoft war der Bereich Thin Computing bislang Neuland.

Microsoft erklärte, man habe das Programm entwickelt, weil Anwender nach Möglichkeiten Ausschau hielten, ihrer Hardware eine längere Lebensdauer zu bescheren. “Jetzt haben die Kunden die Möglichkeit, diese Lebensdauer zu verlängern”, kommentierte Mike Oldham, General Manager für Lizenzstrategien.

Windows Fundamental will Microsoft als Teil der umstrittenen Software Assurance anbieten. “Software Assurance ist sicherlich mehr als nur Upgrades”, so Oldham. “Wir sehen es als komplettes Angebot, das wir über die Zeit hinweg immer weiter entwickeln.”