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Die Bundesregierung hat den Einsatz von RFID-Chips bei der Fifa-WM 2006 als Erfolg gewertet.

Die Regierung musste sich im Bundestag zu einigen Punkten rund um den Einsatz äußern, weil die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine kleine Anfrage gestellt hatte. Die Antwort: Alles sei wie geplant und unbedenklich verlaufen. Damit steht der Technik in Deutschland für den massenhaften Einsatz nichts mehr im Wege.

Radio Frequency Identification (RFID)-Chips wurden mit sehr detaillierten personenbezogenen Daten gefüttert, um den Einlass zu sichern, die Tickets vor Schwarzmarktgeschäften zu schützen und im Ernstfall ein Vorgehen gegen Einzelne und Gruppen bei Ausschreitungen zu erleichtern. Die Bundesregierung hält den Versuch für gelungen. Dieser hat allein für die Chips 450.000 Euro gekostet. Einer der Lieferanten war die niederländische Firma Philips. Insgesamt kostete der Einsatz jedoch 20 Millionen Euro, da neue Lesegeräte an den Eingangsdrehkreuzen angeschafft werden mussten, diese wurden wiederum zentral vernetzt und mit einem Server verbunden. Auch diese IT-Aufgabe hat Presseberichten zufolge funktioniert.

Die Stadionbesucher, die um die Preisgabe oder den Missbrauch ihrer Daten fürchten, wurden beruhigt. Es bleibe dabei, dass die Daten Anfang September dieses Jahres gelöscht werden sollen. Es sei denn, es habe in einem betreffenden Block ein “polizeilich relevantes Ereignis” stattgefunden. Laut Polizeiberichten sind dies vor allem Taschendiebstähle.

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