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Insgesamt 30 europäische Institute und Unternehmen entwickeln eine Software, die Flugzeugentführungen verhindern soll.

Das meldete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Demnach hat das Projekt namens ‘Safee’ ein Volumen von 36 Millionen Euro. 19,5 Millionen dieses Betrages werden von der Europäischen Union beigesteuert.

Das System solle gegen “alle denkbaren Bedrohungen und Notfälle” an Bord schützen, hieß es. Wenn die audiovisuelle Überwachung automatischen Alarm auslöse, übernehme Safee selbstständig die Kontrolle über das Flugzeug. Die Software des Systems könne nur vom Boden aus beeinflusst werden. Das System dirigiere das Flugzeug zum Beispiel zum nächsten Flughafen – ohne dass ein Entführer den Kurs beeinflussen könne.

Safee könne zudem einspringen, falls ein Pilot aus gesundheitlichen Gründen ausfalle oder der Flugzeugrechner von Hackern attackiert werde. Das Notfallsystem wird unter anderem von Airbus, Siemens und der Technischen Universität München entwickelt. Erste Ergebnisse werden im Oktober dieses Jahres öffentlich vorgestellt.

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