Suns AMD-Angebote greifen

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Die neuen Zahlen zum Server-Markt zeigen zwei Gewinner. Sun Microsystems und Advanced Micro Devices.

So konnte Sun Microsystems laut der Statistik von IDC ein Stück des Marktes zurückerobern. Auch AMD, der ewige Zweite hinter dem Giganten Intel, konnte deutlich aufholen.

Lange Zeit hielt Sun an Unix-Servern mit dem hauseigenen Sparc-Prozessor fest. Inzwischen bietet der Hersteller sehr erfolgreich auch x86-Server mit der Opteron-CPU von AMD an. Insgesamt konnte Sun im zweiten Quartal die Umsätze um 15,5 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Dollar steigern.

Der Marktanteil von Sun stieg damit von 10,8 Prozent im ersten Quartal 2006 auf jetzt beinahe 13 Prozent. Dell, ehemals die Nummer drei auf dem Server-Markt, rückt damit auf den vierten Platz. Doch nicht alleine die AMD-Server geben Sun Auftrieb.

Bei Unix-Rechnern hat das Unternehmen IBM vom Thron gestoßen. Big Blue hatte in den Quartalen zuvor die Verkäufe mit Unix-Servern angeführt. Bei den Umsätzen mit allen Servern ist IBM mit 31 Prozent auch nach einem Umsatzrückgang von 2,2 Prozent nach wie vor an erster Stelle. Gefolgt von Hewlett Packard mit 27,8 Prozent. HP büßte 1,7 Prozent ein. Dell, der bisherige Dritte, verlor 1,3 Prozent. Analysten führen das darauf zurück, dass Dell keine Server mit AMD-Prozessoren anbietet.

Bei Systemen, die auf x86 basieren, sind inzwischen bei 20,2 Prozent AMD-CPUs zu finden. Vor einem Jahr waren es noch 9,5 Prozent. Von solchem Wachstum beflügelt, erklärte Marty Seyer, Commercial Business Vice President bei AMD: “Es gibt keinen Grund, bis 2009 nicht auch 40 Prozent erreichen zu können.” Seyer übertrifft mit seiner Einschätzung sogar AMD-CEO Hector Ruiz, der will 30 Prozent des Marktes bis 2008 erreichen.