Apple und Lenovo wehren sich gegen Greenpeace-Vorwürfe

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Apple und Lenovo haben dem Bericht von Greenpeace widersprochen, wonach die Hersteller nicht genug für umweltgerechte Produkte sorgen.

Ein Sprecher des Notebook-Anbieters Lenovo sagte, das Unternehmen erfülle die weltweit geltenden Umweltregeln. Greenpeace habe die Bemühungen des Herstellers nicht ausreichend bewertet, zitiert die US-Presse den Sprecher.

“Wir bieten Recycling Services auf Auftragsbasis, die nicht auf der Webseite angeboten werden, aber unsere Kunden wissen das”, kritisiert Lenovo die Vorgehensweise von Greenpeace. Die Umweltorganisation hatte ausschließlich offensichtliche Umweltschutzangebote der Hersteller auf unter anderem Webseiten evaluiert, ohne mit den Herstellers selbst zu sprechen.

Auch Apple wehrt sich gegen die Vorwürfe. Ein Sprecher des Herstellers widersprach der Darstellung von Greenpeace, wonach Apple nicht genug dafür tue, Schadstoffe aus seinen Produkten zu entfernen und sie umweltfreundlicher anzubieten. Apple habe immer in vorderster Front für eine Verbannung von Quecksilber oder Kadmium gekämpft, verteidigt sich der Herstreller.

Tatsächlich schwimmt Apple zumindest mit auf der Ökowelle, hatte er doch im April des Jahres sein Computer-Recycling-Programm in den USA ausgeweitet und erklärt seine iPods unter Berücksichtigung der RoHS-Richtlinie schadstoffarm zu produzieren.

Greenpeace hatte in dem ‘Leitfaden für Grüne Elektronik’ IT-Umweltsünder identifiziert. Apple und Lenovo lagen auf den vordersten Plätzen. Am weitesten im grünen Bereich dagegen lag nach der Erhebung Nokia.