Intel und Siemens treiben VoIP der neuen Generation

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Die Konzerne Siemens und Intel wollen die IP-Netze modernisieren – dabei sollen sie vor allem sicherer werden.

Die Kooperation sieht vor, dass auf Basis des Voice over Internet Protocol (VoIP) gearbeitet wird. Drahtlose Netze, Echtzeitkommunikation und Collaboration-Lösungen für Branchen sollen im speziellen angegangen werden.

Die beiden Technikpartner wollen Forschungsgeld in die Hand nehmen. Doch auch für die Marktentwicklung bei Carriern und Unternehmenskunden soll etwas Geld fließen. Sie wollen Lösungen für Geschäftsprozesse in Echtzeit vor allem auf Basis der eigenen Produkte entwickeln: Intel steuert Dual Core- und Carrier Class Rack Mounted Server (RMS) bei, von Siemens kommt die Kommunikationslösungsfamilie ‘HiPath 8000’ und ‘OpenScape’.

Ausgewählte Kunden sollen bis Ende des Jahres 2006 die ersten Forschungsergebnisse und Lösungsansätze sehen, die bei Intel entwickelt werden. Dafür wird die OpenScape-Plattform mit Applikationen wie Personal Portal, Unified Communications, Video- und Voice-Conferencing sowie Mobile Clients installiert.

Während sich Intel auf die Erfahrung als Technikpartner beruft, betont Siemens die Kundenerfahrungen. Updates und Neuerungen sollen weltweit eingeführt werden können. In die ‘Open Unified Communications’ genannte Technikgruppe sollen auch Produkte von Independent Software Vendors (ISVs) und Fremdsysteme einfließen können, die zuvor im Intel-Labor optimiert worden sind. Sie müssen mit den neuen VoIP-Technologien kompatibel sein.

Ferner soll hier ein Weg beschritten werden, das Softwareportfolio von Siemens, das auf der Intel Dual-Core- und Virtualisierungstechnologie beruht, gemeinsam zu optimieren, mehr Skalierbarkeit einzubauen und die Lösungen so für die Erweiterungen der Zukunft zu wappnen. Die Partner nennen die neue Generation von VoIP in Anlehnung an die kommende Internet-Version VoIP 2.0.