Digital River sorgt für mehr Überblick im Online-Shop

Management

Der E-Commerce-Spezialist Digital River hat eine webbasierte Lösung für die Überwachung und das Reporting von Online-Marketingaktivitäten vorgestellt.

“Marketingleiter von heute wollen eine komplette Übersicht über ihren E-Commerce-Verkaufskanal”, sagte Pete Olson, Senior Director of Product Marketing im Gespräch mit silicon.de. Statt zwischen verschiedenen Lösungen für das Reporting wechseln zu müssen, um die Daten manuell zu sammeln, zusammenzufassen und miteinander zu verbinden, reiche künftig ein Mausklick, um sich einen entsprechende Überblick zu verschaffen.

“Mit MarketStudio kombinieren wir die Leistungsfähigkeit unserer führenden E-Marketing-Tools in einer einzigen Lösung”, so Olson. Die entsprechenden Tools sind größtenteils durch Zukäufe unter das Dach von Digital River gekommen – sie können künftig entweder als Bündel erstanden werden oder auch einzeln. Die etablierten Markennamen wie BlueHornet, DirectTrack oder Fireclick bleiben dabei erhalten.

Den Anwendern verspricht Olson eine höhere Effizienz im Betrieb ihres Online-Shops und einen höheren Return-of-Investment. Derzeit befindet sich das Produkt noch in der Betaphase, die Vollversion ist dann für den kommenden Januar geplant – zu diesem Zeitpunkt wird auch die deutsche Version erscheinen.

Deutschland ist nach den Worten von John Strosahl, Vice President Europe, der größte Markt im Bereich e-Commerce in Europa, da die Wachstumsraten besonders hoch sind. Innerhalb der kommenden fünf Jahre gehen die Analysten von Forrester Research deshalb davon aus, dass Deutschland den britischen Markt überholt haben wird. “Die Akzeptanz von e-Commerce wird mit der zunehmenden Verbreitung von Breitband-Anschlüsssen schnell steigen und wenn sie Online shoppen gehen, geben die Europäer mehr Geld aus als die US-Bürger.”

Digital River ist auf das E-Commerce-Outsourcing im Bereich der IT-Branche spezialisiert und betreut die virtuellen Verkaufsportale von mehr als 40.000 Software-Anbietern weltweit – darunter auch Adobe, Microsoft und Symantec.